Movies make the world go round

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„Movies make the world go round“ - ein Filmprojekt für Jugendliche ab 16 Jahren.

 

 

Filmpremiere im U-Kino 

Am 02. Juni war es soweit: Das neue Werk des Film-Theater-Musikprojekts von Kunstreich im Pott e.V. in Kooperation mit dem Robert Schuman Berufskolleg, der UZwei_Kulturelle Bildung im Dortmunder U und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund erblickte das Licht der Leinwand im U-Kino. Der Film „Bombenstimmung“ ist das Ergebnis eines 9-monatigen Prozesses, in dem zwölf Schüler mit Mitteln des biographischen Theaters Themen und Figuren entwickelten, Improvisation vor der Kamera übten, im Tonstudio Songs aufnahmen, für Dreharbeiten in den Osterferien zur Verfügung standen und am Ende den Schnitt mitgestalteten.

 

Biographisches Theater? Improvisation?

Worum geht es also in dem Film Bombenstimmung?

Einander bisher unbekannte Fahrgäste aus verschiedenen Ländern sind wegen einer mehrstündigen Türstörung im Zug eingesperrt. Es gibt keine Einfahrt in den Bahnhof, denn nachfolgende Züge haben Vorrang. Ein Funkloch verhindert den Kontakt mit der Außenwelt. Einige der Reisenden wollen zu wichtigen Terminen. Wie gehen sie mit der Situation um? Zu welchen Konflikten führt diese Anspannung? Ein Mix aus Weltpolitik und Privatem entsteht.

Die Bandbreite der Figuren reicht von „frei erfunden“ bis zu „identisch mit den DarstellerInnen“.

 

Einweisung an der Tonangel. (Foto: Kai Susen)

 

 

Veröffentlichungen

Nach der Premiere ist der Film ein weiteres Mal im voll besetzten U-Kino gezeigt worden. Der Film ist als DVD erhältlich.

Die Soundtracks zum Film, Where is my home? Von Celina Blümich und Wir hier in Deutschland von Sabr Ali, sind in den Wild Wood Studios in Düsseldorf aufgenommen worden und separat auf CD erschienen.  

 

Where is my home - Celina Blümich

Wir hier in Deutschland - Sabr Ali

 

 

Der Kompetenznachweis Kultur

Bei Interesse konnten die Teilnehmer auch den Kompetenznachweis Kultur erwerben, einen von der BKJ (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung) entwickelten Bildungspass, der den Jugendlichen ihre im Projekt gezeigten Schlüsselkompetenzen bescheinigt. Am Übergang Schule - Beruf reflektieren sie ihre Schlüsselqualifikationen, werden sich ihrer Stärken bewusst, können diese benennen und bei anderen sehen. Dabei werden sie von zertifizierten Kompetenznachweis Kultur Beratern unterstützt.

Der KNK ist ein freiwilliges Zusatzangebot innerhalb kultureller Jugendarbeit, kann in Projekten von mindestens 50 Stunden Dauer erworben werden und bedeutet für die Teilnehmer und Berater einen Mehraufwand von ca. 10 Stunden. Er kann bei Bewerbungen eingesetzt werden. www.kompetenznachweiskultur.de

Konkret wurde der KNK jeweils am Ende einer Stunde thematisiert. Dies bedeutete, dass die Schüler ihre positiven Beobachtungen der anderen Gruppenmitglieder diesen mitteilten. Dies war für die meisten Teilnehmer zunächst ungewohnt, vor allem, da sie ihre Meinung nicht nur der Projektleitung gegenüber äußerten, sondern damit in direkten Kontakt untereinander traten und sich gegenseitig Komplimente machten. Um so größer war der Erfolg bei der Teambildung und dem Empfinden von Selbstwirksamkeit und -sicherheit.
 
 
  • Doktor_Amelie_Schulz_im_Interview
  • Piktogram_der_Figuren
  • die_Spannung_steigt
  • entspannte_Drehpause
 

Den KNK konnten die Schüler am Ende der Premierenfeier auf der Bühne des U-Kinos von Martina Bracke, der Leiterin der Kulturellen Bildung Dortmund in Empfang nehmen.

Projekt- und Workshopleitung, pädagogische Unterstützung

Projektleitung waren die Regisseurin und Theaterpädagogin (BuT) Charlotte Zilm und die Filmemacherin Ulrike Korbach, die auch das Konzept entwickelten. Die Leitung des Musikworkshops lag bei dem Musiker und Musikproduzent Marcus Scheltinga. Pädagogische Unterstützung erhielt das Team von dem Schulsozialarbeiter Kai Susen. 

 

 

 

 Ein Projekt folgender Kooperationspartner und mit freundlicher Unterstützung von

 

rshKunstreich im Pott e.V.    u2Künste öffnen selten bkj

kulturbüro dortmund