Money makes the world go round

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Money makes the world go round“ - Ein Kurzfilmprojekt zum Thema Geld mit Jugendlichen.

 

Der Verein Kunstreich im Pott e.V., das Robert Schuman Berufskolleg, das Kulturbüro der Stadt Dortmund sowie die U2_Kulturelle Bildung im Dortmunder U haben sich im Rahmen des Bundesprogramms "Kultur macht stark" zusammengeschlossen, um mit Schülern des Robert Schuman Berufskollegs Kurzfilme zum Thema GELD zu produzieren. Die Jugendlichen übernehmen alle Funktionen vor und hinter der Kamera selbst, schneiden und präsentieren ihre Filme bei der Premiere. Weitere Ziele neben der Filmproduktion sind die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Medienkompetenz sowie die Förderung von Kreativität und Kunstverständnis. 16 Berufsschüler des Robert Schuman Berufskollegs zwischen 16 und 19 Jahren nehmen teil, darunter nichttdeutschsprachige Flüchtlinge aus einer Auffangklasse. Im Einzelnen können die Schüler ihr Talent in folgenden Workshops unter Beweis stellen:

Schauspiel-Film-Workshop und Skriptentwicklung unter der Leitung von Ulrike Korbach (Filmemacherin) und Charlotte Zilm (Regisseurin und Theaterpädagogin), (Film)Musik-Workshop unter der Leitung von Marcus Scheltinga (Musikproduzent und Komponist), Filmschnitt-Workshop (Leitung Ulrike Korbach).

Studiodreh zu "Money"

Die große Bandbreite der Angebote aus verschiedenen Kunstsparten soll Schüler verschiedener Interessen ansprechen. Die Schüler sollen den Spaß an der Entwicklung von Figuren und Rollen und Geschichten erleben (biographische Theaterarbeit). Im Schauspielworkshop lernen sie, diese darzustellen. Die Geschichten werden zu Filmskripts. Stummfilme, Massenszenen, Musikvideos  alles ist möglich.

Im Team erschaffen sie so ein Produkt, das sie ihre Eigenwirksamkeit erfahren lässt und das ihr Lebensgefühl transportiert: Die Beschäftigung mit den verschiedenen Facetten des Themas Geld ist eine Auseinandersetzung mit den aktuellen Lebenswirklichkeiten der Schüler und ihren Positionen innerhalb der Gesellschaft. Zusätzlich fördert das Projekt die Beschäftigung mit Zukunftsperspektiven am Übergang Schule/Beruf. So werden auch die Jugendlichen für das Projekt begeistert, die bisher keinen Zugang zu kultureller Bildung hatten  denn es geht um sie selbst: ihr Leben, ihre Erfahrungen sind wertvoll und werden sichtbar durch Kunst.

 

Jetzt ist es soweit: am 24.6.2015 um 19:00 Uhr findet die Premiere im Kino des Dortmunder U statt, bei der auch die Leiterin des Dortmunder Kulturbüros, Ulrike Kokoschka, anwesend sein wird. Gleichzeitig wird allen Teilnehmern der KNK-Nachweis übergeben.

  • Aufgaben gab es vor und hinter der Kamera
  • Aufgaben gab es vor und hinter der Kamera2
  • Aufgaben gab es vor und hinter der Kamera3
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Der Kompetenznachweis Kultur

Bei Interesse konnten die Teilnehmer auch den Kompetenznachweis Kultur erlangen, einen  von der BKJ  (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung) entwickelter Bildungspass, der den Jugendlichen ihre im Projekt gezeigten Schlüsselkompetenzen bescheinigt. Am Übergang Schule - Beruf reflektieren sie ihre Schlüsselqualifikationen, werden sich ihrer Stärken bewusst, können sie auch benennenund bei anderen sehen. Dabei werden sie von Beratern Kompetenznachweis Kultur unterstützt.

Der KNK ist ein freiwilliges Zusatzangebot innerhalb kultureller Jugendarbeit und bedeutet für die Teilnehmer und Berater einen Mehraufwand von ca. 10 Stunden. Er kann bei Bewerbungen eingesetzt werden. www.kompetenznachweiskultur.de  

Der Studiodreh aus der Kameraperspektive gesehen

 

 

 Ein Projekt folgender Kooperationspartner und mit freundlicher Unterstützung von

 

robert schuman berufskollegKunstreich im Pott e.V.    u2Künste öffnen selten bkj

kulturbüro dortmund