Emscherkrimi in Dortmund-Hörde

Details

 

Projekt und Ziele

Der gemeinnützige Verein „Kunstreich im Pott e.V.“ produziert unter der Leitung der Filmemacherin Ulrike Korbach und in Zusammenarbeit mit dem „Kulturquartier Hörde“ einen Spielfilm mit den Bewohnern des vom Strukturwandel geprägten Stadtteils Dortmund-Hörde.

30 Jahre sind eine verdammt lange Zeit!

  

Ziel ist es, in einer kreativen Zusammenarbeit zwischen professionellen Filmschaffenden und begeisterten Amateuren verschiedenster Herkunft eine spannende Krimihandlung zu entwickeln. Star des Krimis sind die Hörder und ihr Stadtteil, in dem sich zur Zeit eine rasante Entwicklung vollzieht – vom Stahlstandort zum Naherholungsgebiet. Diese Veränderungen gehen natürlich nicht spurlos an dem von der Stahlindustrie geprägten Stadtteil und seinen Bewohnern vorbei, darum fließen Lebensgeschichten und Alltagserfahrungen der Akteure in die Handlung mit ein.

Aufwachen neben der Ex – die letzte Nacht war hart! Scheiße!

 

Das so entstandene Script setzen wir mit einem erfahrenen Filmteam vor der beeindruckenden Kulisse Hördes um - im visuellen Spannungsfeld der Industriebauten von Phönix West und dem neu entstandenen Phönixsee.

Vor der Kamera agieren Laiendarsteller aus Hörde, die mit ihren Geschichten und ihrer unmittelbaren Authentizität den Charakter der Story prägen.

 

Stand der Dinge

Im November 2013 ist die Produktion mit der Phase der Storyentwicklung gestartet.

Wer ist die Frau, die Walter ihre Karte zusteckt?

 

Bis Ende Januar können sich noch Bürger melden, die mit ihren Themen oder ihrem Gesicht den Krimi prägen möchten. Aus den dann entstandenen Probeaufnahmen wird Ende Februar ein Trailer entstehen, der im Internet präsentiert wird, um weitere Nebenrollen zu besetzen und das Projekt bekannt zu machen.

Dreharbeiten mit Regine Leonore Birkner (Greta)

 

Die bisherige Story: Walter Kraus (50, gespielt von Carsten Bülow) hat unter dubiosen Umständen vor 30 Jahren Hörde verlassen. Er hat die halbe Welt gesehen und ist nun zurückgekehrt. Was bewegt ihn? Was ist sein Ziel? Besteht ein Zusammenhang mit seiner Exfreundin Elke (Beate Bach), neben der er nach durchzechter Nacht aufwacht? Ist sein Ziel der ehemals wilde und heute gut betuchte Ratsherr Fliege, der sein karges Gehalt mit Nebeneinnahmen aufbessert? Warum erkennt er seine ehemalige Schulkameradin Greta Mulhouse (Regine Leonore Birkner) anscheinend nicht mehr, und wie reagiert sein alter Kumpel „Maler“ (Horst Niemeyer), der heutige Mann von Elke, auf Walters Rückkehr? Oder sind es politische Gründe, die den Weltenbummler zurück in die Heimat führen? Kann der alte Pfarrer (Jupp Dammberg) zur Aufklärung beitragen? Das wäre wünschenswert, denn die Rückkehr von Walter hat ganz schön Staub aufgewirbelt.

  

Präsentation

Der Film ist zur Auswertung in regionalen Kinos sowie auf Festivals gedacht. Die Premiere ist für Ende 2014 im Hansatheater geplant.

 

 

Pressematerial Flyer "Neues vom Emscherkrimi":

   Flyer "Neues vom Emscherkrimi" (18,3mb)

 

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