Die Klanginsel entsteht

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[Bottrop, 31.3.2014]

Die Klanginsel zeigt sich schon bald im Klärbecken des Berneparks: Schüler der Droste-Hülshoff-Schule und der Schillerschule bauen zur Zeit mit den Künstlern und Instrumentenbauern Heiner Szamida und Ingo Stanelle eine schwimmende Insel, auf der Klangobjekte zu sehen und zu hören sind. 

Entrinden der Birkenstämme     Nachdem die Aussparungen geschlagen sind, werden die Viertel verzapft


An der Droste-Hülshoff-Schule fertigen die Instrumentenbauer pentatonisch (Fünftonleiter) gestimmte Klang- und Windspiele, die durch die Luftbewegung während der drei Monate zum Klingen gebracht werden. Saiteninstrumente aus ausgehöhlten Baumstämmen und bunte Propeller aus Holz runden das Schlagwerk ab. Die Erbauer der sog. „Baumstamm-Tipis“ schälen lange und große Stämme aus Birke, die anschließend wie beim Fachwerkhaus verzapft werden. Die Schüler bemalen die Tipis erst Weiß, dann farbig. Diese Tipis bilden die Substanz, an denen später die Klangobjekte aufgehangen werden. 

Bemalen der Baumstammtipis     Ausschneiden der Tierformen mit der japanische Stichsäge

An der Schillerschule schnitzen die Schüler unter der Anleitung von Heiner Szamida seit Februar thematisch zum Element „Wasser“ passende Libellen, die ebenfalls an der Insel angebracht werden. 

Glätten der Zapfen mit der Ziehklinge     Am Ende werden die Zapfen durchbohrt



Die Vernissage ist für den 16. Mai geplant. Zwischen Mai und September kann die Insel von großen und kleinen Besuchern des Berneparks bestaunt werden. Die tönende Insel wird voraussichtlich im September wieder demontiert werden. Die KlangInsel ist ein Projekt im Rahmen von INTERKULTUR, welches der Verein Kunstreich im Pott e.V. in Kooperation mit dem Referat Migration Bottrop durchführt.

Eine bunte Qualle als Windfänger der Klangspiele     Stolze Klangspielerbauer

 

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[Sta]